Close
Du hast noch keine Artikel im Warenkorb.
Suchen
zurück zu allen News

Maximilian Schwetz Neunter bei der Europameisterschaft in Weert

06 Jun 2019

150 Meter vor dem Ziel drehte sich Maximilian Schwetz (Kirchhain) noch einmal kurz um, doch der Abstand zum nächsten Konkurrenten war beruhigend. Somit konnte der 28-Jährige Profi-Triathlet die Zielgerade auskosten und seinen starken neunten Rang bei den Europameisterschaften in Weert (NED) feiern. In 1:36:32 Stunden nach 1500 Metern Schwimmen, 38 Kilometern Radfahren und zehn Kilometern Laufen war er damit auch bester Deutscher. Europameister wurde zum vierten Mal der englische Olympiasieger Alistair Brownlee.

„Das ist natürlich ein tolles Ergebnis für mich“, so Schwetz im Ziel. „Alle drei Disziplinen haben gut geklappt, auch wenn ich im Laufen gemerkt habe, wie viel ich auf dem Rad investiert hatte.“ Dank dieses hervorragenden Resultats steht für Schwetz auch einem Start beim Heimrennen der Triathlon-Weltmeisterschaftsserie in Hamburg nichts mehr im Wege.

Flacher Radkurs sorgt für extrem hohes Tempo

Das Rennen lief von Beginn an so, wie es sich der Kirchhainer erhofft hatte. Nach der ersten von zwei Schwimmrunden im „Blauen See“ in Weert lag er bereits im Spitzenfeld, und auch die erste Wechselzone erreichte er unter den Führenden. Auf dem Rad begann dann eine furiose Fahrt, in der es Schwetz gelang, in einer Spitzengruppe mit dem späteren Europameister auszureißen. „Der Radpart war von Anfang bis Ende Vollgas“, erläuterte er. „Da gab es wirklich keinerlei Pause, gerade weil der Kurs so flach war.“ Konsequenzen hatte dies in zweierlei Hinsicht. Die zehn Ausreißer hatten gut 40 Sekunden Vorsprung erarbeitet, ihre Beine hatten allerdings eine Menge leisten müssen.

Wechsel zwei lief für Schwetz optimal, so dass er als Zweiter auf die Laufstrecke ging. Es dauerte allerdings nur knapp zwei Kilometer, bis sich seine Beine meldeten und er leichte Krämpfe im Rumpf bekam. „Alistair musste ich da ziehen lassen, konnte aber einen eigenen Rhythmus finden und einigermaßen konstant zu Ende laufen.“ Aus diesem „einigermaßen Laufen“ entsprang Rang neun und somit wieder einmal ein gutes EM-Resultat im Nachbarland.

Nächstes Wochenende erster WM-Start in Leeds

Lange Zeit für Regeneration bleibt Schwetz nach diesem Husarenritt nicht. Nach dem dreieinhalbwöchigen Trainingslager in der Höhe der Sierra Nevada weilt er nun ein paar Tage in heimischen Gefilden, bis es für das kommende Wochenende ins nordenglische Leeds geht. Am 9. Juni wartet in der Heimatstadt des Europameisters der erste WM-Auftritt von Schwetz in 2019.

Kommentare
Write a Comment Close Comment Form